Pink Power: Die dynamische Welt des Rosé

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1. Einführung

1.1. Kurze Geschichte des Roséweins

Roséwein, dieses zauberhafte Getränk, das Farbe ins Glas bringt, hat Wurzeln, die so tief in der Geschichte verankert sind, wie die Reben in ihren Böden. Schon die alten Griechen kultivierten die Kunst des Weinmachens und bevorzugten dabei leichte, zart gefärbte Weine, die wir heute als Rosé kennen. Diese frühen Roséweine entstanden durch eine Methode, bei der die Traubenschalen nur kurzzeitig mit dem Saft in Kontakt blieben. Stellen Sie sich vor, es ist wie beim Teetrinken – ein kurzes Ziehen lässt nur eine leichte Farbe und einen Hauch von Charakter frei, im Gegensatz zu einem langen, intensiven Ziehen, das zu kräftigen, dunklen Weinen führt.


Über Jahrhunderte hinweg hat sich Rosé von der antiken Leichtigkeit zu einem Symbol für Sommer und Eleganz entwickelt. Dieser Wein ist nicht einfach nur ein Getränk; er ist ein kulturelles Phänomen, das von der französischen Riviera bis zu den hippen Bars von Brooklyn reicht.

Rosé, perfekt im mediterranen Umfeld

Heute erlebt Rosé eine Renaissance, die weit über seine traditionellen Grenzen hinausgeht. Im Zeitalter der sozialen Medien und des Online-Shoppings hat sich Roséwein zu einem echten Trendsetter entwickelt. Seine Beliebtheit wird durch Hashtags wie #RoseAllDay unterstrichen und durch Bilder von stilvollen Gartenpartys und entspannten Strandtagen gefeiert.

Aber Rosé ist mehr als nur ein Produkt; er ist Teil eines Lifestyle. Dies spiegelt sich auch in neuen Produktinnovationen wider, wie Rosé in Dosen für ein unkompliziertes Trinkerlebnis oder luxuriöse, limitierte Rosé-Editionen, die Exklusivität und Qualität versprechen. 

2. Was ist Roséwein?

2.1. Definition und Grundcharakteristika

Roséwein, oft als der poetische Sonnenuntergang im Glas beschrieben, ist ein Wein, der sowohl durch seine Farbe als auch durch seinen einzigartigen Charakter besticht. Die Farbpalette von Rosé reicht von einem hauchzarten Hellrosa bis hin zu kräftigen Lachstönen, inspiriert von den Farben eines blühenden Gartens. Aber wie entsteht diese bezaubernde Farbe?

Die Farbe des Roséweins kommt durch die Kontaktdauer des Safts mit den roten Traubenschalen zustande. Dieser Prozess wird als Mazeration bezeichnet und ist viel kürzer als bei der Rotweinproduktion. Die Dauer kann von einigen Stunden bis zu einem Tag reichen. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Frische und Leichtigkeit eines Weißweins mit der Struktur und dem Körper eines leichten Rotweins kombiniert.

Geschmacklich bietet Rosé eine erfrischende Säure, die oft mit Aromen von roten Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen sowie floralen und manchmal würzigen Noten verknüpft ist. Der Alkoholgehalt bleibt in der Regel moderat, wodurch Rosé ideal für sommerliche Tage und als Begleiter zu vielerlei Gerichten wird.

Rosé, nicht nur ein Lebensgefühl

2.2. Unterschiede zu Rot- und Weißwein

2.2.1. Gegenüber Rotwein: 

Der offensichtlichste Unterschied zwischen Rosé und Rotwein liegt in der Mazeration. Während Rotwein oft eine längere Mazeration erfährt, wodurch tiefere Farben und robustere Tannine (die natürlichen Verbindungen, die für das trockene Mundgefühl in einigen Weinen verantwortlich sind) freigesetzt werden, hält man diese Phase bei Rosé kurz. Dies resultiert in einem Wein, der weniger tanninhaltig ist und sich somit leichter und frischer präsentiert.

2.2.2. Im Vergleich zu Weißwein: 

Obwohl Rosé und Weißwein beide oft eine ähnliche Frische und Leichtigkeit aufweisen, unterscheidet sich Rosé durch die leichte Tanninstruktur und die fruchtigen Noten, die von den roten Traubenschalen stammen. Weißwein wird ausschließlich aus weißem Traubensaft hergestellt, der keinen Kontakt mit den Schalen hat, was zu einem ganz anderen Spektrum an Aromen führt – oft zitrisch, mineralisch und manchmal mit tropischen Noten.
Die Einzigartigkeit von Rosé macht ihn nicht nur zu einem vielseitigen Wein für verschiedene Anlässe und Speisen, sondern auch zu einem interessanten Thema für Verbraucher und Weinkenner. Die Kombination aus Weißwein-Frische und subtilen roten Weinnoten in einem Rosé schafft eine Brücke zwischen den Weinwelten und bietet eine Palette an Geschmackserlebnissen, die in anderen Weintypen so nicht zu finden sind.

Rosé, Solist und vielseitiger Essensbegleiter

3. Produktionsmethoden von Roséwein

Die Herstellung von Roséwein ist fast so eine Kunstform wie das Balancieren auf einem Drahtseil – es erfordert Präzision, Geduld und ein tiefes Verständnis der Trauben. Hier betrachten wir die drei Hauptmethoden, mit denen dieser verführerisch vielseitige Wein produziert wird.

3.1. Direktpressung

Stellen Sie sich die Direktpressung vor wie ein schnelles erstes Date zwischen roten Trauben und der Weinpresse. Bei diesem Prozess werden die roten Trauben sanft gepresst, und der Saft darf nur kurz – oft nur wenige Stunden – mit den Traubenschalen Kontakt haben, bevor er abgetrennt wird. Dieser kurze Kontakt sorgt für eine leichte Farbgebung und gibt dem Wein eine zarte rosa Tönung.

Dieses Verfahren ist besonders beliebt für die Herstellung von leichten, frischen Rosés, die sich ideal für heiße Sommertage eignen. Dieser Stil wird oft mit der Provence assoziiert, wo er fast zum Synonym für den ultimativen Sommerwein geworden ist.

3.2. Saignée-Methode

Bei der Saignée-Methode, was aus dem Französischen übersetzt „Bluten“ bedeutet, geht es ums Teilen. Hier werden die Trauben zunächst für die Rotweinproduktion angesetzt, was bedeutet, dass sie eine Weile zusammen mit ihren Schalen gären. Nach einer kurzen Phase – meist nur ein paar Stunden – wird ein Teil des Saftes „abgezapft“ und separat weiterverarbeitet, um Rosé zu werden.

Diese „Abzweigung“ dient zwei Zwecken: Sie verdichtet die Aromen und Tannine im verbleibenden Rotwein und liefert gleichzeitig einen hochwertigen Rosé, der ein wenig kräftiger ist als der durch Direktpressung gewonnene. 

3.3. Verschnitt aus Rot- und Weißwein

Der Verschnitt, also das Mischen von Rot- und Weißwein, um Rosé zu erzeugen, ist eine seltene und oft reglementierte Methode. In den meisten Weinregionen ist diese Technik tatsächlich verboten, mit der bemerkenswerten Ausnahme von Champagner, wo sie zur Herstellung von Rosé-Champagner verwendet wird. Diese Methode erlaubt es Winzern, präzise die Farbe und das Geschmacksprofil ihres Rosés zu steuern.

Jede dieser Methoden bringt ihre eigenen Nuancen und Stile in die Welt des Roséweins ein, was diesen zu einem der vielseitigsten und spannendsten Weine im Glas macht. In der Welt des Roséweins gibt es also viel zu entdecken, und jeder Schluck erzählt eine andere Geschichte.

Rosé, ideal zum Seafood

4. Roséstile nach Land, Region und Traubensorte

Rosé ist wie der internationale Jetsetter unter den Weinen – überall zu Hause und doch überall einzigartig. Von der sonnenverwöhnten Provence bis zu den innovativen Weingärten der Neuen Welt, jeder Ort bringt seine eigene Note in die Flasche. Tauchen wir ein in die farbenfrohe Welt der Roséweine, indem wir die typischen Stile verschiedener Regionen und die verwendeten Traubensorten betrachten.

4.1. Rosé aus Frankreich

4.1.1. Rosé aus der Provence

Die Provence im Süden Frankreichs ist quasi das Hollywood der Roséweinproduktion – glamourös und trendsetzend. Hier dominieren leichte, trockene Rosés, die aus einer Mischung von Grenache, Syrah und Cinsault hergestellt werden. Diese Weine sind bekannt für ihre zarten, oft hellen Farbtöne und ihr frisches, knackiges Aroma, das von frischen roten Beeren bis hin zu floralen und zitrusartigen Noten reicht.

Stil und Charakteristik

  • Stil: Die Rosés aus der Provence sind überwiegend hell, frisch und trocken. Sie sind bekannt für ihre feine Struktur und ihre oft sehr subtilen, komplexen Aromen.
  • Charakteristische Aromen: Typischerweise zeigen sie Aromen von roten Beeren wie Erdbeeren und Himbeeren, ergänzt durch Noten von Zitrusfrüchten, Melonen, Blumen und manchmal Kräutern wie Lavendel oder Rosmarin, die an die Landschaft der Provence erinnern.


Wichtige Faktoren und Einflüsse

  • Terroir: Das Terroir in der Provence ist ideal für den Anbau von Rosétrauben. Die Kombination aus warmen Sonnentagen und kühlen Nächten, kalkhaltigen Böden und oft einer leichten Meeresbrise schafft optimale Bedingungen für die Trauben, um ihre Aromen und ihre Säure zu entwickeln.
  • Rebsorten: Typische Rebsorten für den Provenzalischen Rosé sind Grenache, Syrah, Cinsault und Mourvèdre. Diese Sorten tragen zur Farbgebung und zum Aromaprofil des Weins bei und sind gut an das Klima der Region angepasst.


Besonderheiten der Produktion

  • Produktionsmethoden: Die meisten Rosés aus der Provence werden durch die Methode der Direktpressung hergestellt, bei der die roten Trauben sanft gepresst werden, um nur eine leichte Färbung des Safts zu erzielen. Dies führt zu dem charakteristisch blassen, oft lachsfarbenen Rosé.
  • Qualitätsfokus: Die Winzer in der Provence legen großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Viele Weingüter praktizieren organischen oder biodynamischen Weinbau, was den Weinen nicht nur eine besondere Reinheit verleiht, sondern auch die natürliche Schönheit und Vielfalt der Region schützt.


Kulinarische Kombinationen

  • Rosé aus der Provence ist extrem vielseitig und passt hervorragend zu einer Vielzahl von Gerichten. Er ist perfekt für Meeresfrüchte, leichte Sommersalate, mediterrane Küche und als Aperitif. Seine frische, ausbalancierte Natur macht ihn auch zu einem großartigen Begleiter für würzige Gerichte und aromatische asiatische Küche.


Fazit

Rosé aus der Provence ist mehr als nur ein Getränk; er ist ein Symbol für französische Lebenskunst und mediterranen Genuss. Mit seiner Kombination aus Eleganz, Frische und subtilen Aromen repräsentiert er das Beste, was Roséweine zu bieten haben, und bleibt ein Favorit unter Kennern und Casual-Drinkern gleichermaßen. Seine Fähigkeit, Komplexität und Trinkbarkeit zu vereinen, macht ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Weinsammlung.

4.1.2. Rosé aus Tavel

Nicht weit von der Provence entfernt, in der Rhône-Region, findet man Tavel, wo Rosés mit mehr Körper und Intensität hergestellt werden. Diese Weine sind oft tiefer in der Farbe und bieten eine Palette von kräftigeren Aromen wie Kirsche, Himbeere und Gewürze. Tavel-Rosés sind bekannt dafür, dass sie auch nach Jahren der Lagerung gut trinkbar bleiben, was bei Roséweinen eher ungewöhnlich ist. Seine Körperfülle, Struktur und Komplexität machen ihn zu einem der am meisten geschätzten und charakteristischen Rosés der Welt.

Stil und Charakteristik

  • Stil: Tavel-Rosé ist robust und vollmundig, oft als der „Rotwein unter den Rosés“ bezeichnet. Er ist tiefer in der Farbe als die meisten anderen Rosés, typischerweise mit einem intensiven Lachston oder sogar einer fast rubinroten Färbung.
  • Charakteristische Aromen: Der Rosé aus Tavel präsentiert reichhaltige Aromen von roten und dunklen Beeren wie Kirschen, Himbeeren und manchmal sogar Brombeeren. Diese fruchtigen Noten werden oft durch Nuancen von Gewürzen, Kräutern und mineralischen Untertönen ergänzt.

Wichtige Faktoren und Einflüsse

  • Terroir: Die Böden in Tavel sind vielfältig, mit einer Mischung aus Sand, Schiefer, Kieselsteinen und weiteren mineralreichen Komponenten, die den Weinen ihre besondere Tiefe und Mineralität verleihen.
  • Rebsorten: Typischerweise wird Tavel-Rosé aus einer Mischung von Grenache, Cinsault, Syrah und Mourvèdre hergestellt. Grenache spielt oft die Hauptrolle und trägt zur Fülle und den reichen Fruchtaromen bei.


Besonderheiten der Produktion

  • Produktionsmethoden: Der Tavel-Rosé wird meist durch die Saignée-Methode hergestellt, wobei ein Teil des Saftes nach einer kurzen Mazeration abgezogen wird. Dies führt zu einer intensiveren Farbe und einer größeren Konzentration der Aromen, da der restliche Saft ein höheres Verhältnis von Schalen zu Saft hat.
  • Alterungspotential: Im Gegensatz zu den meisten anderen Roséweinen, die jung getrunken werden sollten, kann Tavel von einigen Jahren der Lagerung profitieren, was seine Aromen weiter vertieft und seine Komplexität erhöht.

Kulinarische Kombinationen

  • Tavel-Rosé ist besonders vielseitig in Bezug auf Lebensmittelpaarungen. Seine Robustheit und Fülle machen ihn zu einem ausgezeichneten Begleiter für kräftigere Speisen, die normalerweise mit Rotwein serviert werden, wie gegrilltes Fleisch, Barbecue, herzhafte Eintöpfe und reichhaltige Käsesorten.

Fazit
Der Rosé aus Tavel steht in der Welt der Roséweine einzigartig da. Mit seiner tiefen Farbe, seinem vollmundigen Profil und seiner Fähigkeit, mit der Zeit zu reifen, bricht er die üblichen Erwartungen an einen Rosé. Tavel bietet eine reiche, komplexe und dennoch erfrischende Weinerfahrung, die ihn sowohl bei Kennern als auch bei jenen, die auf der Suche nach einem kräftigeren Rosé sind, beliebt macht.

4.1.3. Rosé aus Anjou

Anjou, eine bedeutende Weinregion im Herzen des Loire-Tals in Frankreich, ist berühmt für seine vielfältigen Weinstile, einschließlich seiner charmanten Rosés. Anjou-Rosé, insbesondere bekannt für seine fruchtigen und oft süßlichen Varianten, bietet eine faszinierende Palette von Aromen, die ihn sowohl als Aperitif als auch als Begleiter zu einer Vielzahl von Gerichten beliebt machen.

Stil und Charakteristik

  • Stil: Anjou-Rosés variieren von trocken bis süß, wobei die süßeren Stile besonders charakteristisch für die Region sind. Diese Weine sind in der Regel leicht bis mittelschwer und zeichnen sich durch ihre frische und fruchtige Art aus.
  • Charakteristische Aromen: Typische Aromen umfassen eine Mischung aus roten Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren und roten Kirschen, ergänzt durch subtile blumige Noten und manchmal eine leichte Würze.


Wichtige Faktoren und Einflüsse

  • Terroir: Die Böden in Anjou sind vielfältig, von Schiefer und Sandstein bis hin zu Kalkstein, was zu einer breiten Palette von Weinstilen führt. Das gemäßigte Klima mit kühlen Wintern und warmen, aber nicht übermäßig heißen Sommern ist ideal für den Anbau von Trauben, die frische, lebhafte Weine erzeugen.
  • Rebsorten: Die Hauptrebsorten für Anjou-Rosé sind Grolleau, Cabernet Franc und in einigen Fällen Gamay. Grolleau bringt typischerweise eine lebendige Säure und florale Noten ein, während Cabernet Franc zu einer größeren Struktur und Fruchtigkeit beiträgt.

Besonderheiten der Produktion

  • Produktionsmethoden: Obwohl die Direktpressung verwendet wird, ist in Anjou auch die Saignée-Methode üblich, besonders für die erzeugung von süßeren Rosés. Diese Methode ermöglicht es, konzentriertere Aromen und eine tiefere Farbe zu extrahieren, was den charakteristischen süßen Stil von Anjou unterstützt.
  • Konsumentenansprache: Süße Rosés aus Anjou sind besonders bei jüngeren Weintrinkern und jenen, die eine Vorliebe für fruchtigere, weniger trockene Weine haben, beliebt. Sie sind ausgezeichnete Begleiter zu würzigen Gerichten, asiatischer Küche und Desserts.


Kulinarische Kombinationen

  • Anjou-Rosé ist sehr vielseitig, wenn es um Essenspaarungen geht. Die trockenen Varianten passen gut zu leichten Salaten, Meeresfrüchten und milden Käsesorten, während die süßeren Rosés hervorragend zu scharfen Gerichten wie thailändischem oder indisch gewürztem Essen passen, da die Süße des Weins die Schärfe der Speisen ausgleichen kann. Sie sind auch wunderbare Begleiter zu Fruchtdesserts oder als Solisten zum Genießen.

Fazit
Der Rosé aus Anjou ist ein hervorragender Vertreter der Vielfalt und Qualität der Roséweine aus dem Loire-Tal. Mit seiner Balance aus Fruchtigkeit, Frische und manchmal süßlichen Noten bietet er ein außergewöhnliches Weinerlebnis, das sowohl Vielseitigkeit als auch einzigartigen regionalen Charakter zeigt. Er ist eine hervorragende Wahl für Weinliebhaber, die die Palette ihrer Weinvorlieben erweitern möchten.

2021 Creekside Rosé from Creekside Estate Winery Niagara Canada with Cabbage
2021 Creekside Rosé, Niagara, Kanada

4.2. Rosé aus der Neuen Welt

Roséweine aus der Neuen Welt, zu der die Nationen USA, Neuseeland, Australien, Südafrika, Chile, Argentinien und Kanada gehören, zeigen eine beeindruckende Vielfalt und Innovation, die die dynamischen Weinbauansätze dieser Länder widerspiegeln. Diese Regionen haben sich nicht nur durch die Adaption traditioneller europäischer Weinbautechniken hervorgetan, sondern auch durch ihre Bereitschaft, experimentelle und moderne Methoden zu integrieren, was zu einzigartigen und aufregenden Roséweinen führt.

Stil und Charakteristik

  • Stil: Die Roséweine aus der Neuen Welt variieren stark in Stil und Intensität, wobei sie von sehr leichten, fast spritzigen Weinen bis hin zu vollmundigen und strukturreichen Varianten reichen.
  • Charakteristische Aromen: Typisch sind Aromen von roten Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen, ergänzt durch tropische Noten, Zitrusfrüchte und gelegentlich florale oder kräuterige Akzente.

Wichtige Weinregionen und deren Einflüsse

Kalifornien, USA

  • Rebsorten: Häufig genutzte Rebsorten sind Pinot Noir, Syrah und Grenache.
  • Charakter: Kalifornische Rosés sind bekannt für ihre kräftige Fruchtigkeit und Eleganz. Sie können sowohl in einem leichten als auch in einem volleren Stil hergestellt werden, oft mit einem schönen Gleichgewicht aus Säure und Süße.
2022 Mansion House Bay Marlborough Rosé from Whitehaven Wines with Cod now online at cellardoor24.com
2022 Mansion House Bay Marlborough Rosé, New Zealand

Neuseeland

  • Rebsorten: Pinot Noir ist hier eine beliebte Wahl für Rosé.
  • Charakter: Neuseeländische Rosés neigen dazu, sehr frisch und aromatisch zu sein, mit einer lebhaften Säure und intensiven fruchtigen Aromen.

Meine Empfehlungen: Rosés aus Neuseeland

2023 Amisfield Pinot Noir Rosé, Amisfield Wines, Central Otago, Neuseeland

2023 Main Divide Rosé, Pegasus Bay Winery, Waipara, Neuseeland

2022 Whitehaven Marlborough Pinot Noir Rosé, Whitehaven Wines, Marlborough, Neuseeland

2022 Mansion House Bay Marlborough Pinot Noir Rosé, Whitehaven Wines, Marlborough, Neuseeland

Australien

  • Rebsorten: Wichtige Rebsorten umfassen Grenache, Shiraz und Merlot.
  • Charakter: Australische Rosés können von hell und knackig bis hin zu reich und aromatisch variieren, oft mit einem Hauch von Gewürzen und einer robusten Struktur.

Meine Empfehlung: Rosé aus Australien – 2022 Maxwell Little Demon Grenache Rosé, Maxwell Wines, McLaren Vale, Australien


Südafrika

  • Rebsorten: Pinotage, Shiraz und Merlot sind gängige Rebsorten für südafrikanische Rosés.
  • Charakter: Oft kräftig und fruchtig, mit einer guten Struktur und manchmal einer leichten Würze oder einem erdigen Unterton.
Cellardoor24 Product Gallery HillandDale Dry Rose Merlot with Pasta
Rosé, auch zur Pasta genial

Chile

  • Rebsorten: Merlot und Cabernet Sauvignon sind beliebte Optionen.
  • Charakter: Chileanische Rosés sind typischerweise frisch und fruchtig mit einer milden Säure und Noten von roten Beeren und manchmal einer mineralischen Komponente.

Argentinien

  • Rebsorten: Malbec ist eine besonders beliebte Wahl für Rosés.
  • Charakter: Argentinische Rosés sind oft lebhaft und aromatisch, mit kräftigen Aromen von dunklen Beeren und einer bemerkenswerten Frische.

Kanada

  • Rebsorten: Pinot Noir und Merlot sind häufig verwendete Rebsorten.
  • Charakter: Kanadische Rosés zeigen oft eine feine Balance zwischen Fruchtigkeit und Säure, mit einem subtilen, manchmal fast floralen Profil.

Meine Empfehlung: Rosé aus Kanada – 2021 Creekside Rosé, Creekside Estate Winery, Niagara, Kanada


Besonderheiten der Produktion

  • Methoden: Produzenten in der Neuen Welt sind oft experimentierfreudig, was die Nutzung von Rebsorten und Herstellungsmethoden betrifft. Sowohl die Direktpressung als auch die Saignée-Methode sind verbreitet, wobei die Wahl der Methode stark vom gewünschten Stil des Endprodukts abhängt.
  • Kulinarische Kombinationen: Roséweine aus der Neuen Welt sind äußerst vielseitig und passen gut zu einer breiten Palette von Gerichten, von leichten Salaten über gegrilltes Fleisch bis hin zu scharfen und würzigen Speisen.
Cellardoor24 Product Gallery Whitehaven Pinot Noir Rose with Asparagus3
Whitehaven Pinot Noir Rosé mit Spargel

Fazit zu Rosé aus der Neuen Welt

Rosé aus Übersee-Weinländern — zu denen Länder wie Kalifornien, Neuseeland, Australien, Südafrika, Chile, Argentinien und Kanada gehören — repräsentiert eine aufregende und innovative Facette der globalen Weinlandschaft. Diese Weine spiegeln nicht nur die dynamischen und oft experimentellen Weinbauansätze ihrer jeweiligen Regionen wider, sondern zeigen auch, wie traditionelle Methoden aufgebrochen und neu interpretiert werden können.


Vielfalt und Innovation

Die Roséweine aus der Neuen Welt zeichnen sich durch eine beeindruckende Vielfalt aus. Von leichten, spritzigen Varianten bis hin zu vollmundigen, strukturreichen Weinen bieten sie für jeden Geschmack etwas. Innovativ sind nicht nur die Weinherstellungsmethoden, sondern auch die Anwendung modernster Technologien und nachhaltiger Praktiken, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.


Charakter und Stil

Die Rosés der Neuen Welt bringen oft intensivere Frucht- und Beerenaromen mit sich, die durch innovative Gärungsverfahren und die Nutzung von lokalen Rebsorten wie Malbec, Shiraz und Pinot Noir verstärkt werden. Diese Weine können eine Palette von Geschmacksprofilen abdecken, die von erfrischend und zitruslastig bis hin zu reich und aromatisch reichen. Die Farbpalette ist ebenfalls breit, von blassrosa bis zu tiefem Pink, je nach Vinifikationsmethode und Traubensorte.


Markt und Beliebtheit

Rosé aus der Neuen Welt erfreut sich global wachsender Beliebtheit. Seine Zugänglichkeit, gepaart mit einem oft attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis, macht ihn zu einer beliebten Wahl für junge Weintrinker sowie für erfahrene Kenner, die nach Vielfalt suchen. Darüber hinaus fördern die Winzer die Popularität durch kreative Marketingstrategien, ansprechende Etikettendesigns und die Integration in soziale Medien, was besonders die jüngere Generation anspricht.

Cellardoor24 Product Gallery Lakeview Serenity Pinot Noir Rose with Asparagus3
Lakeview Serenity Pinot Noir Rosé, Niagara, Kanada


Kulinarische Flexibilität

Die Roséweine der Neuen Welt sind hervorragende Begleiter einer Vielzahl kulinarischer Stile. Ihre Fähigkeit, von leichten Sommersalaten über Grillgerichte bis hin zu scharfen asiatischen Speisen zu harmonieren, macht sie zu einem vielseitigen Partner in der Gastronomie und zu Hause. Diese kulinarische Flexibilität, kombiniert mit ihrer oft herausragenden Frische, macht sie zu einem idealen Wein für jede Jahreszeit und jede Gelegenheit.

Gesamteindruck

Insgesamt bieten die Roséweine aus der Neuen Welt ein spannendes Weinabenteuer, das traditionelle Grenzen überschreitet und neue Geschmackshorizonte eröffnet. Ihre fortschrittlichen Herstellungsverfahren, die Bereitschaft zur Innovation und die Betonung auf nachhaltigen Weinbau sind nur einige der Gründe, warum Rosé aus der Neuen Welt weiterhin ein wichtiger Akteur auf der globalen Weinszene sein wird. Sie repräsentieren eine moderne Interpretation des klassischen Rosés, die sowohl die Tiefe als auch die Zugänglichkeit dieser beliebten Weinkategorie demonstriert.

Rosé erlebt auch in Deutschland eine Renaissance

4.3. Rosé aus Deutschland

Roséwein aus Deutschland, oft als „Rosé“ oder „Weißherbst“ bezeichnet, genießt wachsende Beliebtheit und spiegelt die zunehmende Vielseitigkeit und Qualität der deutschen Weinproduktion wider. Die deutschen Rosés zeichnen sich durch ihre Frische, ihre feine Fruchtigkeit und ihre oft elegante Säure aus, die typisch für das kühle Klima der deutschen Weinregionen ist.


Stil und Charakteristik

  • Stil: Deutsche Rosés sind in der Regel leicht bis mittelschwer, frisch und elegant. Sie bieten eine schöne Balance zwischen Fruchtigkeit und lebendiger Säure.
  • Charakteristische Aromen: Typisch sind Aromen von roten Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen, ergänzt durch zarte blumige und manchmal auch mineralische Noten.


Wichtige Produktionsregionen und deren Einflüsse

Pfalz

  • Rebsorten: Häufig verwendet werden Spätburgunder (Pinot Noir), Dornfelder und Portugieser.
  • Charakter: Die Rosés aus der Pfalz zeichnen sich durch ihre Struktur und Tiefe aus, oft mit einer kräftigeren Fruchtigkeit und manchmal einer leichten Würze.

Baden

  • Rebsorten: Spätburgunder ist auch hier eine beliebte Wahl für hochwertige Rosés.
  • Charakter: Badische Rosés bieten in der Regel eine feine Eleganz und Komplexität, mit einer ausgewogenen Säure und Aromen von dunkleren Beeren.

Rheinhessen und Mosel

  • Rebsorten: Neben Spätburgunder werden auch Rebsorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon verwendet.
  • Charakter: Diese Rosés sind oft besonders leicht und spritzig, ideal für den Sommer und charakterisiert durch ihre frische, zarte Fruchtigkeit.


Besonderheiten der Produktion

  • Methoden: Deutsche Winzer neigen dazu, moderne Weinherstellungstechniken mit traditionellen Ansätzen zu kombinieren. Die meisten Rosés werden durch Direktpressung oder kurze Maischestandzeiten produziert, was zu ihrer typisch hellen Farbe und ihrem frischen Geschmack führt.
  • Kulinarische Kombinationen: Deutscher Rosé ist sehr vielseitig bei Tisch. Er passt wunderbar zu leichten Sommergerichten, Salaten, Fisch und Meeresfrüchten sowie zu traditionellen deutschen Gerichten wie Wurstsalat oder Schweinebraten.


Fazit

Deutscher Rosé ist ein Ausdruck der klimatischen Bedingungen und der vielfältigen Weinbaukultur Deutschlands. Mit seiner frischen, oft zart strukturierten Art bietet er eine erfrischende Alternative zu den kräftigeren Roséweinen aus wärmeren Regionen. Als vielseitiger Speisenbegleiter hat sich der deutsche Rosé fest in der internationalen Weinszene etabliert und überzeugt durch seine Qualität und sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Feinster Rosé aus der Toskana

4.3. Rosé aus Italien

Der italienische Rosato ist die Antwort Italiens auf den französischen Rosé und zeigt ebenfalls eine beeindruckende Vielfalt und Komplexität, die stark von der jeweiligen Region und den verwendeten Rebsorten beeinflusst wird. Italien, bekannt für seine reiche Weinbaukultur und Vielfalt an Rebsorten, bietet einige der interessantesten und charaktervollsten Rosato-Weine der Welt.


Stil und Charakteristik

  • Stil: Italienische Rosatos variieren stark je nach Region und können von leicht und zart bis hin zu vollmundig und strukturiert reichen.
  • Charakteristische Aromen: Typischerweise bieten sie ein Bouquet von frischen roten Früchten wie Erdbeeren und Kirschen, oft ergänzt durch blumige und manchmal mineralische oder kräuterige Noten.



Wichtige Produktionsregionen und deren Einflüsse

Abruzzen

  • Rebsorten: Häufig aus der Montepulciano-Traube hergestellt.
  • Charakter: Diese Rosatos sind oft robust und fruchtig mit einer deutlichen Struktur, die auch zu kräftigeren Speisen passt.

Apulien (Puglia)

  • Rebsorten: Beliebte Sorten sind Negroamaro und Primitivo.
  • Charakter: Diese Weine zeichnen sich durch ihre reichen, dunklen Fruchtaromen und eine gewisse Würze aus, die sie besonders ausdrucksstark macht.

Sizilien

  • Rebsorten: Nero d’Avola und andere autochthone Sorten.
  • Charakter: Sizilianische Rosatos sind bekannt für ihre lebhafte Säure und intensive Aromen von mediterranen Früchten, die perfekt zu Meeresfrüchten passen.

Toskana

  • Rebsorten: Oft aus Sangiovese hergestellt.
  • Charakter: Toskanische Rosatos (oft als Rosato di Toscana bezeichnet) bieten eine elegante Balance aus Fruchtigkeit und Säure, oft mit floralen Untertönen und einer erdigen Note.

Besonderheiten der Produktion

  • Methoden: Wie bei anderen Rosés werden auch in Italien Methoden wie die Direktpressung und die Saignée-Methode angewandt. Die Direktpressung ist dabei vorherrschend, was zu helleren, frischeren Weinen führt.
  • Kulinarische Kombinationen: Rosato ist extrem vielseitig zu Speisen. Er passt hervorragend zu mediterranen Vorspeisen, Meeresfrüchten, leichten Pasta-Gerichten und ist perfekt für sommerliche Picknicks und Gartenpartys.


Fazit

Der italienische Rosato ist ein wunderbares Beispiel für Italiens Fähigkeit, Weine zu produzieren, die tief in der regionalen Kultur verwurzelt sind und gleichzeitig eine breite Palette von Geschmackserlebnissen bieten. Er ist eine hervorragende Wahl für Weinliebhaber, die die subtilen Unterschiede in Roséweinen aus verschiedenen Weltgegenden schätzen und genießen möchten. Durch seine Vielseitigkeit und seine kulinarische Affinität ist der Rosato aus Italien nicht nur ein Getränk, sondern ein Teil des italienischen Lebensgefühls.

Auch zu Tapas macht Rosé ein gute Figur

4.4. Rosé aus Spanien

Rosado ist die spanische Bezeichnung für Roséwein und repräsentiert eine vielseitige und kulturell tief verwurzelte Weintradition in Spanien. Wie auch der italienische Rosato und der französische Rosé, variiert der spanische Rosado stark je nach Region und den verwendeten Rebsorten. Er ist bekannt für seine lebendigen Farben, von blassen Lachsnuancen bis zu tiefem Pink, und ein Spektrum an Geschmacksprofilen, das von leicht und frisch bis kräftig und aromatisch reicht.


Stil und Charakteristik

  • Stil: Spanische Rosados können leicht und zitrusbetont sein, oder sie bieten eine reichere, fast rotweinähnliche Struktur.
  • Charakteristische Aromen: Typische Aromen umfassen rote Beeren, Wassermelone, Zitrusfrüchte und manchmal auch florale oder kräuterige Noten.

Wichtige Produktionsregionen und deren Einflüsse

Navarra

  • Rebsorten: Hauptrebsorte ist oft Garnacha (Grenache), die kräftige und fruchtbetonte Rosados liefert.
  • Charakter: Navarra ist bekannt für seine Rosados, die oft eine leuchtend rosarote Farbe und Aromen von Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen aufweisen.

Rioja

  • Rebsorten: Garnacha, Tempranillo und manchmal Viura (eine weiße Rebsorte) für die Mischung.
  • Charakter: Rioja-Rosados können von zart und frisch bis zu strukturierten und komplexen Stilen variieren, mit einer feinen Balance aus Frucht und Säure.


Catalunya (Katalonien)

  • Rebsorten: Oft werden Merlot und Cabernet Sauvignon verwendet, um intensivere Rosados zu produzieren.
  • Charakter: Diese Weine sind oft tiefer in der Farbe und bieten Aromen von reifen roten Früchten und einer leichten Würzigkeit.


Besonderheiten der Produktion

  • Methoden: In Spanien wird häufig die Saignée-Methode verwendet, besonders in Regionen, die auch kräftige Rotweine produzieren. Diese Methode ergibt intensivere, körperreichere Rosados. Jedoch wird in einigen Gebieten auch die Direktpressung angewandt, was zu leichteren, erfrischenderen Stilen führt.
  • Kulinarische Kombinationen: Rosado ist unglaublich vielseitig in der spanischen Küche. Er passt hervorragend zu Tapas, Meeresfrüchten, leichten Reisgerichten wie Paella und sogar zu würzigen spanischen Würsten.


Fazit

Der spanische Rosado bietet eine reiche Geschmacksvielfalt, die ihn zu einem beliebten Wein für diverse Anlässe und Speisen macht. Seine Vielseitigkeit und die Fähigkeit, die Charakteristika seiner Herkunftsregionen zu reflektieren, machen ihn zu einem spannenden Studienobjekt für Weinliebhaber und zu einem genussvollen Begleiter am Tisch. In Spanien ist Rosado mehr als nur ein Getränk; er ist ein integraler Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und der kulinarischen Kultur.

Vinho Verde Rosé

4.5. Rosé aus Portugal

Portugiesischer Rosé wird oft übersehen, wenn es um die Diskussion über weltbekannte Roséweine geht, doch bietet dieser eine faszinierende Palette von Stilen und Aromen, die ihn einzigartig machen. Die Weine reflektieren die reiche Vielfalt der portugiesischen Weinkultur und nutzen oft autochthone Rebsorten, die ihnen einen unverwechselbaren Charakter verleihen.

Stil und Charakteristik

  • Stil: Der Stil des portugiesischen Rosés variiert von leicht und frisch bis hin zu vollmundig und aromatisch, je nach Region und den verwendeten Trauben.
  • Charakteristische Aromen: Portugiesische Rosés zeichnen sich oft durch eine lebendige Fruchtigkeit aus, mit Noten von roten Beeren, Kirschen und manchmal auch tropischen Früchten. Blumige und manchmal leicht würzige Untertöne können ebenfalls präsent sein.


Wichtige Produktionsregionen und deren Einflüsse

Vinho Verde

  • Rebsorten: Hier werden oft Rebsorten wie Vinhão, Azal Tinto und Espadeiro verwendet.
  • Charakter: Rosés aus Vinho Verde sind bekannt für ihre leichte, spritzige Natur mit niedrigem Alkoholgehalt und einer erfrischenden Säure. Sie bieten Aromen von roten Beeren und sind ideal für heiße Sommertage.

Douro

  • Rebsorten: Häufig verwendet werden Rebsorten wie Touriga Nacional, Tinta Roriz (Tempranillo) und Touriga Franca.
  • Charakter: Rosés aus dem Douro sind oft reicher und strukturierter. Sie können eine tiefere Farbe und eine stärkere Fruchtigkeit aufweisen, oft mit einem Hauch von Mineralität, die durch das steinige Terroir der Region beeinflusst wird.

Alentejo

  • Rebsorten: Aragonez (Tempranillo) und Trincadeira sind gängige Sorten für Rosés aus dieser Region.
  • Charakter: Alentejo-Rosés zeichnen sich durch ihre vollmundige Textur und intensiven Fruchtaromen aus. Sie sind reichhaltiger und oft gut strukturiert, was sie zu ausgezeichneten Begleitern für eine Vielzahl von Gerichten macht.


Besonderheiten der Produktion

  • Methoden: Die Produktion von portugiesischem Rosé kann die Direktpressung oder die Saignée-Methode umfassen, abhängig von der gewünschten Intensität und dem Stil des Weins. Viele Produzenten bevorzugen eine sanfte Pressung, um die feinen Aromen und die Frische der Trauben zu bewahren.
  • Kulinarische Kombinationen: Portugiesischer Rosé ist extrem vielseitig beim Pairing mit Speisen. Er passt hervorragend zu Meeresfrüchten, leichten Fleischgerichten, Tapas und natürlich zu traditionellen portugiesischen Gerichten wie gegrilltem Fisch oder Meeresfrüchte-Cataplana.

Fazit

Portugiesischer Rosé ist ein spannender und dynamischer Wein, der die reiche Diversität der portugiesischen Weinlandschaft widerspiegelt. Mit seiner Bandbreite von leichten, zarten bis hin zu vollmundigen, aromatischen Stilen bietet er für jeden Geschmack und jede Gelegenheit etwas. Diese Rosés sind eine hervorragende Ergänzung zu jedem Weinsortiment und bieten eine leckere Möglichkeit, die Aromen Portugals zu erleben.

Rosé ein kulinarisches Erlebnis

5. Rosé zum Essen: Kombinationsmöglichkeiten

Roséwein ist nicht nur ein wunderbar vielseitiger Wein, sondern auch ein echter Teamplayer, wenn es ums Essen geht. Ob Sie nun einen romantischen Abend planen oder ein lockeres Treffen mit Freunden – ein gut gewählter Rosé kann das kulinarische Erlebnis auf das nächste Level heben. Hier sind einige fantastische Kombinationsmöglichkeiten, die Ihre Geschmacksknospen kitzeln.

5.1. Meeresfrüchte und leichte Salate

Ein klassischer, trockener Rosé aus der Provence oder aus Neuseeland ist wie gemacht für die leichten und oft zarten Aromen von Meeresfrüchten und frischen Salaten. Seine knackige Säure und subtilen Fruchtnoten komplementieren perfekt die Süße von Garnelen oder die delikate Textur von frisch geschälten Austern. 

5.2. Gegrilltes Gemüse, Spargel und weißes Fleisch

Die rauchigen Noten von gegrilltem Gemüse oder die natürliche Süße von Spargel sind eine herrliche Ergänzung zu den fruchtigen und manchmal floralen Aromen eines Rosé. Ein leichter, fruchtiger Rosé kann die subtilen Geschmäcker von weißem Fleisch wie Hühnchen oder Truthahn wunderbar hervorheben. 

5.3. Asiatische und würzige Gerichte

Die Welt der asiatischen Küche mit ihren vielfältigen Gewürzen und Geschmacksrichtungen ruft geradezu nach einem Wein, der mit ihrer Intensität mithalten kann. Ein mittelschwerer Rosé mit Noten von Beeren und einer lebendigen Säure schneidet durch die Schärfe und Komplexität von Gerichten wie Thai-Curry oder scharfem Sichuan-Huhn.

5.4. Käse und Charcuterie: Welche Sorten harmonieren besonders gut?

Rosé und Käse sind ein Match made in Heaven. Die leicht herben und fruchtigen Eigenschaften eines Rosé können wunderbar mit einer Vielzahl von Käsesorten harmonieren – von einem cremigen Brie bis zu einem scharfen Cheddar. Nicht zu vergessen die Charcuterie, deren salzige und fettige Aromen durch die Frische des Rosés perfekt ausbalanciert werden. 

6. Lagerung und Service von Roséwein

Roséwein zu genießen ist ein bisschen wie das Verabreden: Man möchte alles richtig machen, von der Temperatur bis zur Präsentation, um sicherzustellen, dass der Abend (oder der Tag, keine Urteile hier!) perfekt verläuft. Hier ein Leitfaden, der sicherstellt, dass Ihr Rosé immer sein bestes Gesicht zeigt.

6.1. Optimale Lagertemperatur und Bedingungen

Roséwein ist ziemlich unkompliziert, wenn es um die Lagerung geht. Dennoch hat er ein paar kleine Wünsche: Dunkelheit, eine konstante, kühle Temperatur und eine Flasche, die bevorzugt liegend aufbewahrt wird, um den Korken feucht zu halten. Ideal sind Temperaturen zwischen 7 und 13 Grad Celsius. Warum so präzise? Zu warm und Ihr Wein altert schneller als gewollt, zu kalt und er könnte seinen Charme verlieren. 

6.2. Empfohlene Trinktemperatur für Rosé

Wenn es Zeit ist, den Rosé zu servieren, denken Sie daran: Kühl, aber nicht eiskalt. Die ideale Trinktemperatur für Rosé liegt bei erfrischenden 8 bis 10 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur entfaltet der Wein seine volle Aromatik, ohne dass die Kälte die subtilen Nuancen überdeckt. 

6.3. Das richtige Glas für Rosé

Die Wahl des Glases kann tatsächlich den Unterschied in der Wahrnehmung der Aromen und des Geschmacks Ihres Weins ausmachen. Für Rosé empfiehlt sich ein Weinglas mit mittelgroßer Schale, das nicht zu weit und nicht zu eng ist – dies ermöglicht es, die Aromen schön zu konzentrieren, ohne sie zu schnell verfliegen zu lassen. 

6.4. Tipps zum Dekantieren und Servieren von Rosé

Obwohl Rosé normalerweise nicht dekantiert wird, da seine Jugend und Frische geschätzt werden, gibt es Ausnahmen. Ältere oder hochwertigere Rosés können von einer kurzen Belüftung profitieren, die eventuell vorhandene komplexe Aromen hervorhebt. Beim Servieren sollten Sie darauf achten, dass der Wein sorgfältig eingeschenkt wird, um das Einschenken von Sedimenten zu vermeiden, und dass das Glas nur zur Hälfte gefüllt wird, um das Aromaerlebnis zu maximieren.

Die richtige Lagerung und das korrekte Servieren von Roséwein sind entscheidend für das optimale Genusserlebnis. Also, stellen Sie den Rosé kalt, wählen Sie das richtige Glas, und genießen Sie die perfekte Weinzeit!

Rosé aus dem Elsass

Der Roséweinmarkt ist wie die Modewelt: ständig in Bewegung, immer trendy und voller Überraschungen. Lassen Sie uns einen Blick auf die neuesten Trends und Innovationen werfen, die die Roséwelt prägen. 

7.1. Rosé in Dosen

Ja, Sie haben richtig gehört – Rosé in Dosen ist einer der heißesten Trends auf dem Markt! Diese praktische Verpackung macht Rosé noch zugänglicher und portabler, perfekt für Picknicks, Festivals oder einfach zum Genießen auf dem Balkon. Die Vorteile? Kein Glas, kein Problem! Und die Qualität? Die bleibt erstklassig.

7.2. Weincocktails mit Rosé

Rosé muss nicht immer solo getrunken werden. In der Mixologie hat er sich als vielseitiger Partner für kreative Cocktails etabliert. Von Rosé Sangrias bis hin zu spritzigen Rosé Mojitos – die Möglichkeiten sind endlos und beliebt.

7.3.Biologische und biodynamische Rosés

Das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit hat auch in der Weinwelt Spuren hinterlassen. Biologische und biodynamische Rosés werden immer beliebter, da sie nicht nur gut schmecken, sondern auch gut für unseren Planeten sind. Diese Weine werden nach strengen ökologischen Richtlinien produziert und versprechen ein reines und naturbelassenes Geschmackserlebnis.

7.4. Limited Editions und experimentelle Rosés

Für die wahren Weinliebhaber gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Winzer experimentieren mit seltenen Traubensorten und unkonventionellen Herstellungsmethoden, um einzigartige, oft limitierte Roséweine zu kreieren. Diese Spezialitäten bieten eine exklusive Möglichkeit, etwas wirklich Einzigartiges zu erleben und zu genießen. Die Welt des Roséweins ist dynamisch und spannend. Rosé ist mehr als nur ein Sommergetränk – es ist eine Lebenseinstellung!

Rosé in der Provence

8. Die Zukunft des Roséweins

Die Zukunft des Roséweins sieht strahlend aus, denn er ist ein wahres Chamäleon. Er kommt in einer beeindruckenden Palette von Stilen daher, von zart und spritzig bis hin zu vollmundig und aromatisch. Diese Vielfalt macht ihn zum perfekten Begleiter für eine breite Palette von Gerichten, von leichten Sommergerichten bis zu würzigen asiatischen Speisen. Die Flexibilität von Rosé zeigt sich auch in den zahlreichen Verbrauchssituationen – ob als eleganter Aperitif, entspannter Drink am Pool oder als Teil eines festlichen Menüs.

Wir können eine weitere Diversifikation in der Produktion und bei den Stilen erwarten. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Bio- und biodynamischen Weinen dürften auch umweltfreundliche Rosés weiter an Bedeutung gewinnen. Ebenso wird die Nachfrage nach innovativen Verpackungslösungen, wie Rosé in Dosen, vermutlich weiter steigen, da die Konsumenten nach mehr Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit suchen.

Die Technologie und die sozialen Medien werden ebenfalls eine größere Rolle spielen, indem sie kleinere Produzenten und experimentelle Rosés einem globalen Publikum vorstellen.

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